Auf Reisen zählt jedes Gramm – aber genau da kann ein gutes Reisestativ deine Bilder von “nett” auf “wow” schieben: Langzeitbelichtung in der City, sauberer Bildaufbau in Landschaften, Nachtaufnahmen ohne Verwackler, Gruppenfotos ohne Fremde fragen oder einfach ein stabiles Setup fürs Filmen.

Wichtig: Du bekommst hier keine Datenblatt-Abhandlung, sondern eine praktische Entscheidungshilfe. Ich zeige dir, welches Reisestativ zu deinem Sony-Alpha-Setup passt (APS-C oder Vollformat), welche Modelle sich wirklich lohnen und wo typische Reisestative in der Praxis an ihre Grenzen kommen.

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Zuletzt aktualisiert: 29..01.2026

Update-Log:

  • 29.01.2026: Artikel komplett neu strukturiert (TL;DR, Schnellvergleich, Sony-Profile, FAQ-Mapping) + 4 Top-Reisestative ergänzt.
  • 10.12.2025: Kaufberatung erweitert (Stabilität vs Gewicht, Mittelsäule-Praxis, Wind-Tipps) + interne Verlinkung verbessert.
  • 24.01.2025: Erstveröffentlichung.

TL;DR: Meine Empfehlung in 60 Sekunden

Wenn du einfach nur schnell entscheiden willst:

  • Top Pick (Allround Reise, Premium-Handling): Peak Design Travel Tripod (Alu) – wenn du viel reist und ein extrem durchdachtes Packmaß willst.
  • Preis/Leistung (stabil & fair): Lens-Aid Profi Carbon – sehr guter Mix aus Gewicht, Stabilität und Features.
  • Ultraleicht (Wandern/Minimal-Setup): SIRUI Traveler 5C Carbon – wenn jedes Gramm zählt.
  • Budget (für viele Trips völlig okay): Rollei Compact Traveller No.1 Carbon – klein, leicht, beliebt.

Meine Faustregel: Wenn du oft nachts fotografierst, bei Wind am Meer bist oder mit Vollformat + Reisezoom unterwegs bist, nimm lieber ein Stativ, das eine Klasse stabiler ist, als du denkst. Das spart dir am Ende die meisten verwackelten Aufnahmen.

Direkt springen:
Peak Design ·
Lens-Aid ·
SIRUI 5C ·
Rollei

So teste/bewerte ich Reisestative (kurz & ehrlich)

Ich fotografiere seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras. Bei Reisestativen zählt für mich nicht “maximale Labormessung”, sondern: wie oft du es wirklich nutzt – und ob es dich unterwegs nervt oder hilft.

Meine wichtigsten Praxis-Kriterien:

  • Stabilität in der echten Welt: Wind, unebener Untergrund, Nachtaufnahmen.
  • Packmaß & Gewicht: Nimmst du es wirklich mit – auch im Handgepäck?
  • Handling: Aufbauzeit, Verriegelungen, Kopf-Bedienung.
  • “Schwachstellen”: Mittelsäule, dünne Beinsegmente, wacklige Köpfe.

Schnellvergleich: 10 Reisestative auf einen Blick

Mobile-Tipp: In der Tabelle kannst du seitlich wischen.

Modell Kurz-Profil Ideal für Mein Urteil Preis Zum Abschnitt
Peak Design Travel Tripod (Alu) Premium-Travel, super Packmaß Viel Reise, Handgepäck, “einmal richtig” Top Pick für häufiges Reisen Peak Design Travel Tripod (Aluminium) – Preis prüfen springen
Lens-Aid Profi Carbon Carbon + gutes Feature-Set Sony APS-C & Vollformat (Travel), Outdoor Sweet Spot Preis/Leistung Lens-Aid Profi Carbon – Preis prüfen springen
Rollei Compact Traveller No.1 Carbon Kompakt, leicht, beliebt Budget/Einsteiger, leichtes Setup Top fürs Geld – bei Wind sauber arbeiten Rollei Compact Traveller No.1 Carbon – Preis prüfen springen
Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Klassiker, solide Allround, wenn du “einfach funktioniert” willst Sehr runde Standard-Wahl Manfrotto Befree – Preis prüfen springen
B.I.G. TMC-1300 Carbon 2in1 Mehr Traglast, eher “stabil” Schwerere Setups, Tele, mehr Reserve Wenn Stabilität Priorität ist: stark B.I.G. TMC-1300 Carbon 2in1 – Preis prüfen springen
Mantona Scout Sehr günstig Gelegenheit, kleines Budget Preis-Hammer, aber nicht windfest Mantona Scout – Preis prüfen springen
SIRUI Traveler 5C Carbon Ultraleicht, kompakt Wandern, Minimal-Travel Mega unterwegs – bei Wind Tricks nutzen SIRUI Traveler 5C Carbon – Preis prüfen springen
Benro CyanBird (Carbon) Modernes Travel-Carbon Carbon + Reise ohne “wacklig” Sehr runde Wahl für Foto-Reise Benro CyanBird Carbon – Preis prüfen springen
Vanguard VEO 3GO 204CB (Carbon) Leicht, travel-friendly Immer-dabei-Stativ für Foto-Trips Starker “nehmen & nutzen” Kandidat Vanguard VEO 3GO 204CB – Preis prüfen springen
3 Legged Thing Punks Corey 2.0 Robust, modular, “Tool-Feeling” Du willst Flexibilität + solide Bauweise Für manche genau das perfekte Reise-Tool 3 Legged Thing Corey 2.0 – Preis prüfen springen

Welches Reisestativ passt zu deinem Sony-Alpha-Setup?

Damit du nicht “irgendwas” kaufst, sondern genau das Stativ, das zu deiner Kamera passt, hier meine schnellen Profile (so denke ich bei meinen eigenen Reise-Setups):

Profil 1: Sony APS-C (A6400/A6700) + Reisezoom / Standardzoom

  • Du brauchst: leicht & schnell aufgebaut – Stabilität “gut genug”.
  • Passt oft perfekt: Rollei, Vanguard, SIRUI (wenn du sauber arbeitest).
  • Wenn du viel nachts fotografierst: lieber Lens-Aid oder Benro (mehr Reserve).

Profil 2: Sony Vollformat kompakt (A7C II) + 24-105 / 20-70 / kleine Festbrennweiten

  • Du brauchst: stabiler Sweet Spot – sonst nerven Wind & weiche Aufnahmen.
  • Meine Favoriten: Lens-Aid, Benro, Peak Design.

Profil 3: Sony Vollformat (A7 IV) + schwereres Zoom / Tele (z.B. 70-200)

  • Du brauchst: Reserve (Beinsteifigkeit + Kopf), sonst wird’s wacklig.
  • Empfehlung: B.I.G. TMC-1300 (mehr Stabilität), alternativ Peak Design/Lens-Aid nur wenn du Wind-Tricks konsequent nutzt.

Reisestative im Detail: Für wen – und für wen nicht

Jetzt die Modelle im Detail: Ich sage dir bewusst nicht nur “ist gut”, sondern auch ganz klar wo es passt und wo es nervt. Genau das unterscheidet Praxis-Guides von typischen Technikportalen.

Peak Design Travel Tripod (Aluminium) – Top Pick für häufiges Reisen

Für wen: Du reist viel, willst ein cleveres Packmaß, sehr hochwertiges Handling und ein Stativ, das sich wie ein “durchdachtes Tool” anfühlt.

Nicht für dich, wenn: du maximal sparen willst oder dir Premium-Handling egal ist.

  • Warum ich’s empfehle: Es ist eines der wenigen Stative, bei denen ich sofort merke: “Das wurde fürs Reisen gebaut – nicht nur kleiner gemacht.”
  • Praxis-Tipp: Bei Wind: Beine breit, Mittelsäule unten, Gewicht dran – dann hält’s erstaunlich viel aus.

Lens-Aid Profi Carbon – Preis/Leistung Sweet Spot (mit Testbericht)

Für wen: Du willst Carbon, solide Stabilität und Features, die draußen wirklich sinnvoll sind – ohne direkt in die absolute Premium-Preisregion zu gehen.

Nicht für dich, wenn: du dauerhaft mit sehr schwerem Tele bei Wind arbeitest (dafür lieber noch mehr Reserve).

  • Warum das für viele Sony-Setups passt: Genau der Bereich, in dem APS-C und “Reise-Vollformat” am häufigsten landen: stabil genug, nicht zu schwer, sehr alltagstauglich.
  • Wichtig: Den ausführlichen Test findest du hier: Lens-Aid Kamera-Stativ Testbericht.

Rollei Compact Traveller No.1 Carbon – Budget-Hit, wenn du sauber arbeitest

Für wen: Sony APS-C oder leichtes Vollformat-Setup, du willst klein & leicht und ein Stativ, das du wirklich mitnimmst.

Nicht für dich, wenn: du ständig bei Wind am Meer, mit Tele oder bei Nacht ohne Technik-Tricks fotografierst.

  • Warum es drin ist: Für das Geld bekommst du extrem viel Reisestativ – genau deshalb ist es so beliebt.
  • Praxis-Tipp: Mittelsäule unten lassen + 2s Selbstauslöser. Das bringt sofort sichtbar bessere Nachtshots.

Manfrotto MKBFRA4-BH Befree – der solide Reise-Klassiker

Für wen: Du willst “kaufen, einpacken, funktioniert” – solide Verarbeitung, gute Verfügbarkeit, klassischer Allrounder.

Nicht für dich, wenn: du ultraleicht wandern willst oder das kleinste Packmaß suchst.

  • Warum sinnvoll: Der Manfrotto-Klassiker ist ein guter Standard, wenn du keinen Nerd-Trip willst, sondern zuverlässig arbeiten willst.

B.I.G. TMC-1300 Carbon 2in1 – mehr Reserve für schwere Setups

Für wen: Vollformat + schwereres Zoom/Tele, du willst Reserven und weniger “wacklige Überraschungen”.

Nicht für dich, wenn: du ultraleicht reisen willst – Stabilität hat hier klar Priorität.

  • Warum ich’s mag: Gerade wenn du nachts fotografierst oder Tele nutzt, ist “Reserve” wichtiger als das letzte eingesparte Gramm.

Mantona Scout – günstig, aber mit klaren Grenzen

Für wen: Gelegenheits-Reise, Familienfoto, “ich will überhaupt erst mal ein Stativ”.

Nicht für dich, wenn: du ernsthaft viel nachts oder bei Wind fotografierst.

  • Praxis-Tipp: Wenn du hier Budget sparst: investiere in saubere Aufstelltechnik (breit, niedrig, Timer) – das macht aus “meh” oft “okay”.

SIRUI Traveler 5C Carbon – ultraleicht fürs Wandern

Für wen: Du wanderst viel und willst ein Stativ, das du wirklich immer dabeihast. Ideal für APS-C und leichte Vollformat-Reise-Setups.

Nicht für dich, wenn: du regelmäßig bei starkem Wind oder mit sehr schwerem Setup arbeitest.

  • Warum sinnvoll: Ein ultraleichtes Stativ, das du mitnimmst, schlägt ein schweres “perfektes” Stativ, das im Hotel bleibt.

Benro CyanBird (Carbon) – runde Carbon-Reise-Wahl

Für wen: Du willst Carbon, aber ohne dieses typische “ultraleicht = wacklig” Gefühl. Sehr gute Wahl für Reise-Vollformat.

Nicht für dich, wenn: du maximale Höhe und maximale Steifigkeit brauchst (dann eher ein größeres System).

  • Warum ich’s empfehle: Genau diese Kategorie ist oft der beste Real-World-Sweet-Spot: leicht genug für Reisen, stabil genug für Nacht.

Vanguard VEO 3GO 204CB (Carbon) – travel-friendly “immer dabei”

Für wen: Du willst ein kleines, leichtes Stativ, das unkompliziert ist und dich nicht nervt.

Nicht für dich, wenn: du sehr hoch arbeiten willst oder permanent schwere Tele-Setups nutzt.

  • Warum gut: Genau das ist oft die beste Reise-Wahl: “unkompliziert” gewinnt auf Reisen fast immer.

3 Legged Thing Punks Corey 2.0 – robust & flexibel für Technik-Nerds

Für wen: Du magst modulares, robustes Gear und willst ein Stativ, das sich wie ein Tool anfühlt.

Nicht für dich, wenn: du maximal minimalistisch unterwegs bist oder nur das billigste suchst.

  • Warum spannend: Viel Flexibilität, solide gebaut – wenn du gern “mit Tools arbeitest”, ist das ein Kandidat.

Kaufberatung: Worauf du beim Reisestativ-Kauf wirklich achten solltest

1) Stabilität vs Gewicht: die ehrliche Wahrheit

Ein Reisestativ ist immer ein Kompromiss. Je leichter und kleiner, desto eher kämpfst du bei Wind. Wenn du oft nachts fotografierst oder am Meer bist, plane lieber stabiler statt ultraleicht.

2) Mittelsäule: der “Wackel-Booster”

  • Mittelsäule ist praktisch – aber sie macht das Setup weicher.
  • Meine Regel: nur ausfahren, wenn es wirklich sein muss.

3) Kugelkopf & Schnellwechselplatte

  • Ein guter Kugelkopf spart Zeit und Nerven – gerade im Hochformat.
  • Wenn du oft Hochformat machst: L-Winkel ist ein riesiges Upgrade.

4) Packmaß & Segmente

  • Viele Segmente = kleines Packmaß, aber dünnere Beine.
  • Für Reise oft okay – für Wind lieber dickere Beine oder ein stabileres Modell.

5) Meine 3 Stabilitäts-Tricks (funktionieren mit jedem Reisestativ)

  • Mittelsäule unten lassen, wenn’s windig wird.
  • Gewicht nutzen: Rucksack unten an den Haken (oder daneben ablegen).
  • Timer/Remote: 2s Selbstauslöser oder Remote – damit du beim Auslösen nichts bewegst.

FAQ: Häufige Fragen (Reisestativ, Sony Alpha, Carbon, Gewicht)

Welches Reisestativ ist das beste für Sony Alpha?

Für die meisten Sony-Setups ist ein stabiler Sweet-Spot wie Lens-Aid oder ein Premium-Travel wie Peak Design am sinnvollsten. Wenn du viel wanderst, sind SIRUI oder Vanguard oft die beste “immer dabei” Wahl.

Welches Reisestativ passt zur Sony A6700 oder A6400?

APS-C ist ein gutes Match für leichte Reisestative. Wenn du vor allem tagsüber fotografierst: Rollei/Vanguard/SIRUI sind oft genug. Wenn du viel nachts fotografierst: Lens-Aid oder Benro geben dir deutlich mehr Reserve.

Carbon oder Aluminium – was lohnt sich wirklich?

Carbon ist oft leichter und dämpft Vibrationen minimal besser. Aluminium kann fürs Geld super sein. Wenn du viel trägst oder wanderst: Carbon. Wenn Budget zählt: Aluminium kann absolut reichen.

Warum werden meine Nachtfotos trotz Stativ manchmal unscharf?

Meist sind es drei Dinge: Mittelsäule ausgefahren, Wind, oder du verwackelst beim Auslösen. Lösung: Mittelsäule unten, Gewicht dran, 2s Timer/Remote – und du siehst sofort einen Unterschied.

Wie wichtig ist die maximale Traglast?

Traglast klingt auf dem Papier gut, aber in der Praxis zählen Steifigkeit der Beine und der Kopf mindestens genauso. Für Vollformat + schweres Zoom würde ich immer “Reserve” einplanen.

Welches Reisestativ ist gut fürs Wandern?

Wenn jedes Gramm zählt: SIRUI Traveler 5C oder ein ähnliches ultraleichtes Carbon-Travel-Stativ. Wichtig: Wind-Tricks nutzen (breit stellen, Gewicht, Timer).

Fazit: Meine klare Empfehlung

Wenn ich es auf eine einfache Reiseregel runterbreche: Das beste Reisestativ ist das, das du wirklich mitnimmst – und das in der entscheidenden Situation nicht nervt.

  • Top Pick: Peak Design Travel Tripod (Alu) – wenn du viel reist und Premium-Handling + Packmaß willst.
  • Preis/Leistung: Lens-Aid Profi Carbon – für viele Sony-Setups der Sweet Spot aus Stabilität, Gewicht und Features.
  • Ultraleicht/Wandern: SIRUI Traveler 5C – ideal, wenn du wirklich minimal unterwegs bist.
  • Budget: Rollei Compact Traveller – sehr viel Stativ fürs Geld, solange du bei Wind/Nacht sauber arbeitest.

Wenn du mir kurz sagst, welche Sony du nutzt (z.B. A6700 oder A7C II/A7 IV) und welches Objektiv dein typisches Reise-Objektiv ist, kann ich dir die Empfehlung im TL;DR noch messerscharf auf dein Setup zuschneiden.

 

Ich bin Amrit – leidenschaftlicher Fotograf seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras unterwegs. Auf Alpha-Magic bekommst du praxisnahe Vergleiche und klare Empfehlungen für Kauf- und Setup-Entscheidungen – ohne reines Datenblatt-Gerede.

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