Sony A7 IV vs A7 V – Vergleich & Kaufberatung

Wenn du gerade zwischen der Sony A7 IV und der Sony A7 V schwankst, bist du ziemlich sicher genau in der Zielgruppe gelandet, für die Sonys A7-Linie gebaut ist: starker Hybrid für Foto & Video, ohne direkt im Flagship-Preisbereich zu landen.

Und genau deshalb ist der Vergleich spannender als „neu = besser“. Die A7 IV ist ein extrem erwachsener Allrounder. Die A7 V ist das Upgrade für alle, die sich bei Speed, Video und „Trefferquote ohne Gefummel“ gedacht haben: „Okay Sony, jetzt mach’s bitte rund.“

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Zuletzt aktualisiert: 06.02.2026

Update-Log:

  • 06.02.2026: Artikel komplett neu strukturiert (Creator-TL;DR, Schnellvergleich-Tabelle mobil, Vertrauensbox, FAQ, „für wen/nicht für wen“), Affiliate-Optik entschlackt.
  • 16.12.2025: Erster Vergleich veröffentlicht (Grundunterschiede, erste Kaufberatung).

TL;DR: A7 IV oder A7 V? (3 Creator-Profile in 60 Sekunden)

Wenn du nur eine schnelle, sichere Entscheidung willst: Such dir dein Profil – und nimm die Empfehlung 1:1.

Profil 1: „Hybrid-Allrounder“ (People, Reise, Reportage, Familie)

Empfehlung: Sony A7 IV (Preis/Leistung) oder A7 V (wenn du maximale Trefferquote & Komfort willst).
Warum: Die A7 IV ist schon extrem stark. Die A7 V legt bei Tracking, Stabilisierung und „geht einfach“-Speed nach – das merkst du vor allem bei echten Momenten (Kids, Street, Event).

→ Entscheidungshilfe | → Foto-Praxis

Profil 2: „Creator/Video ernsthaft“ (YouTube, Doku, Eventfilm, Content)

Empfehlung: Sony A7 V.
Warum: Video ist der größte Abstand: 4K60 in Vollformat (weniger Crop-Stress), plus 4K120 (crop) und insgesamt modernere Plattform. Wenn Video wirklich Teil deines Jobs/Hobbys ist, fühlt sich die A7 V deutlich runder an.

→ Video-Unterschiede | → Workflow

Profil 3: „Action light“ (Sport, Wildlife light, dynamische Reportage)

Empfehlung: Sony A7 V.
Warum: 30 B/s elektronisch + Pre-Capture sind genau diese „Mist, zu spät“-Versicherung. Die A7 IV kann viel, aber die A7 V fühlt sich bei Speed und elektronischem Verschluss deutlich freier an.

→ Unterschiede | → Tabelle

Direktlinks (Amazon):

Wie ich die Kameras bewerte (kurz & transparent)

Kurz vorweg: Ich fotografiere seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras. In meinen Vergleichen geht’s nicht um Datenblatt-Battle, sondern um praktische Antworten: Was bringt dir im Alltag wirklich was – und was ist nur „Marketing-Nice-to-Have“?

So bewerte ich hier:

  • Trefferquote: AF/Tracking bei People, Bewegung, schwierigen Momenten
  • Speed im echten Leben: Serienbild, Blackout, Pre-Capture, Rolling-Shutter-Gefühl
  • Handheld-Fähigkeit: IBIS, Lowlight aus der Hand, ruhiges Video ohne Drama
  • Video-Praxis: 4K-Modi, Crop-Stress, Slow-Mo-Optionen, Bedienkomfort
  • Workflow: Karten/Slots, Konnektivität, Transfer, „Nerv-Faktoren“
  • Preis/Leistung: nicht nur Body – sondern Systemkosten (Objektive, Karten, Zubehör)

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Entscheidungshilfe: A7 IV oder A7 V?

Hol dir die Sony A7 V, wenn du …

  • regelmäßig Video machst und 4K60 Vollformat + 4K120 (crop) für dich echte Tools sind.
  • bei AF/Tracking einfach willst, dass es ohne Nachdenken sitzt (People, Events, Kids, Street).
  • ab und zu Action fotografierst und 30 B/s + Pre-Capture dich retten können.
  • Handheld liebst (Lowlight aus der Hand, ruhigeres Handheld-Video) und du die extra IBIS-Reserve wirklich nutzt.

Bleib bei oder kauf die Sony A7 IV, wenn du …

  • einen extrem starken Hybrid-Body willst, aber Preis/Leistung im Vordergrund steht.
  • hauptsächlich Foto machst und Video eher „auch mal“ ist.
  • 10 B/s für dich realistisch reichen (Reportage/People/light Action).
  • lieber Budget in Objektive steckst (und das ist oft der smartere Move).

Meine Kurzregel: Die A7 IV ist das „super vernünftige“ Paket. Die A7 V ist das Upgrade, das du dann liebst, wenn du Speed/Video/Tracking wirklich nutzt.

Schnellvergleich: Sony A7 IV vs A7 V (mobil wischbar)

Am Handy? Einfach in der Tabelle seitlich wischen.

Kriterium Sony A7 IV Sony A7 V Praxis-Fazit
Sensor/MP 33 MP Vollformat 33 MP Vollformat (schnellere Auslese) Bildqualität ähnlich – A7 V fühlt sich bei Bewegung „sauberer“ an.
Autofokus/Tracking sehr stark AI-Tracking, „smarter“ A7 V = mehr Treffer ohne AF-Gefummel.
Serienbild bis 10 B/s bis 30 B/s (elektronisch) + Pre-Capture Für Action/Reportage ist das ein echtes Upgrade.
IBIS/Stabi bis ~5,5 EV bis ~7,5 EV (Mitte) A7 V = mehr Lowlight „aus der Hand“ + ruhigeres Handheld.
Video 4K60 (oft mit Crop/S35), 4K24/30 FF 4K60 Vollformat, 4K120 (Crop) Wenn Video ernst ist: A7 V ist deutlich entspannter.
Display 3,0″ / ~1,04 Mio 3,2″ / ~2,1 Mio, flexibler A7 V ist spürbar komfortabler beim Checken.
Slots 2 Slots (SD/CFexpress A hybrid + SD) 2 Slots (SD/CFexpress A hybrid + SD) Beide workflow-tauglich (Backup möglich).

Die wichtigsten Unterschiede in der Praxis (ohne Datenblatt-Overkill)

1) Autofokus & Tracking: A7 V = mehr Treffer, weniger Menü-Gymnastik

Die A7 IV ist schon sehr stark. Die A7 V setzt oben drauf: Motiverkennung/Tracking wirkt „smarter“ und bleibt stabiler, wenn es unruhig wird (Bewegung, wechselndes Licht, mehrere Personen).

Übersetzt: Weniger „Warum hat er jetzt kurz gepumpt?“ und mehr „Okay, passt.“ – vor allem bei echten Momenten (Kids, Street, Events).

2) Speed & Pre-Capture: Das ist die „Mist, zu spät“-Versicherung

10 B/s der A7 IV reichen für viel. Die A7 V fühlt sich aber wie eine neue Liga an, wenn du dynamische Situationen hast: 30 B/s elektronisch + Pre-Capture (du fängst den Moment kurz vor dem Auslösen mit ein).

3) Rolling Shutter & elektronischer Verschluss: die unspektakuläre, aber wichtige Verbesserung

Wenn du gern elektronisch fotografierst (silent) oder viel schwenkst/Bewegung filmst, wirkt die A7 V „sauberer“. Das ist kein Glamour-Feature, aber im Alltag ein echter Komfortgewinn.

4) IBIS: A7 V macht Handheld kreativer

Die A7 IV ist gut. Die A7 V ist die Kamera, bei der du öfter denkst: „Okay, das geht wirklich noch aus der Hand.“ Gerade bei Lowlight-Fotos oder ruhigem Handheld-Video ist das der Unterschied zwischen „geht so“ und „nice“.

5) Display/Bedienkomfort: A7 V ist angenehmer fürs echte Arbeiten

Das Display ist größer und deutlich höher aufgelöst. Klingt langweilig – ist aber genau das, was du nach 3 Stunden Shooting oder bei Video-Setups plötzlich liebst.

Fotografie: Wann bringt die A7 V wirklich was?

Wenn du „ruhige“ Motive fotografierst (Portrait, Landschaft, Architektur, Studio), ist die Bildqualität beider Kameras extrem stark – und du wirst mit der A7 IV schon sehr glücklich.

Die A7 V lohnt sich fotografisch vor allem dann, wenn du mindestens einen dieser Punkte hast:

  • Action/Bewegung (Sport light, Tiere, Kinder, Reportage)
  • Elektronischer Verschluss (silent, weniger Verzerrung, „saubereres Gefühl“)
  • Handheld/Lowlight (mehr IBIS-Reserve)
  • „Ich will weniger nachdenken“ (Tracking/AF-Automatik sitzt öfter direkt)

Wenn du dagegen vor allem „klassisch fotografierst“, ist die A7 IV oft die smartere Wahl, weil du das Budget in Glas stecken kannst.

Video: Hier zieht die A7 V am deutlichsten davon

Wenn Video bei dir wirklich wichtig ist, ist das der Punkt, der die Entscheidung schnell macht:

  • A7 IV: starkes Video, aber 4K60 ist je nach Modus mit Crop/Super35 verknüpft – das kann je nach Objektiv nerven.
  • A7 V: 4K60 in Vollformat (weniger Crop-Stress) und zusätzlich 4K120 (crop) für Slow-Mo-B-Roll.

Warum das in der Praxis zählt

  • Gleicher Bildwinkel: Du musst nicht ständig umdenken („Warum bin ich plötzlich enger?“).
  • Einfacherer Workflow: gleiche Linsen, gleiche Bildsprache, weniger Frust.
  • Mehr kreative Optionen: Slow Motion ohne Full-HD-Gefühl.

Wenn du Creator bist: A7 V ist schlicht die rundere Plattform. Wenn Video nur „ab und zu“ ist: A7 IV reicht für viele absolut.

Workflow & Nerd-Details, die im Alltag zählen

Karten/Backup: Beide sind ernst zu nehmen

Beide Bodies sind workflow-tauglich mit 2 Slots (Backup möglich). Das ist ein riesiger Vorteil gegenüber „1-Slot-Stress“ – gerade bei Reisen, Jobs, wichtigen Momenten.

Konnektivität: A7 V ist die modernere Plattform

Wenn du tetherst, überträgst, streamst oder viel mit Apps arbeitest: Die A7 V ist klar auf „modern“ getrimmt. Das wirkt wie Kleinkram – bis du es im Alltag wirklich brauchst.

Ergonomie/„Gefühl“

Das ist der Punkt, den Specs nicht gut erklären: Die A7 V fühlt sich für viele wie „A7-Allrounder, aber mit Flagship-Genen“ an. Die A7 IV fühlt sich wie „solide, erwachsen, macht alles mit“ an. Beides ist gut – es hängt nur davon ab, wie oft du am Limit arbeitest.

Objektive & Zubehör: sinnvolle Setups (ohne Overkill)

Ganz ehrlich: Wenn du dir beim Budget unsicher bist, investiere lieber in Objektive. Das sieht man in der Praxis häufiger als ein Body-Upgrade.

3 Setup-Ideen (einfach & sinnvoll)

  • Hybrid „One-Lens“: ein gutes Standardzoom für 80% deiner Situationen.
  • People/Portrait: eine lichtstarke Festbrennweite + ein unkompliziertes Zoom für Alltag.
  • Creator/Video: ein Weitwinkel/Standard für Talking-Head + ein zweites Objektiv für B-Roll/Details.

Interne Links:
→ A7C II vs A7 IV (Kompakt vs Pro-Handling)
→ Sony Vollformat E-Mount Objektive (Guide)
→ Sony Alpha Kamera Vergleich (Hub)

Direktlinks:

FAQ: Sony A7 IV vs A7 V (ausführlich & praxisnah)

1) Lohnt sich das Upgrade von der A7 IV auf die A7 V?

Das Upgrade lohnt sich dann, wenn du mindestens einen dieser Punkte wirklich nutzt: Video (4K60 FF), Speed/Action (30 B/s + Pre-Capture), Handheld (mehr IBIS-Reserve) oder du willst ein Tracking, das „ohne Nachdenken“ mehr Treffer liefert. Wenn du hauptsächlich People/Landschaft/ruhige Motive fotografierst und Video nur nebenbei machst, ist die A7 IV weiterhin eine sehr kluge Wahl – oft ist ein Objektiv-Upgrade der größere Hebel.

2) Haben beide wirklich „die gleiche Bildqualität“, weil beide 33 MP haben?

Die Detailbasis ist sehr ähnlich, ja. Der Unterschied ist weniger „Schärfe“, sondern eher das Gefühl bei Bewegung: Wie sauber wirkt elektronischer Verschluss, wie stabil ist Tracking bei schwierigen Szenen, wie komfortabel ist Handheld. Für ruhige Motive wirst du die Unterschiede weniger sehen. Für Reportage/Action/Video eher schon.

3) Was ist der größte Unterschied für Video?

Der größte Unterschied ist das „Crop-Drama“. Bei der A7 IV hängt 4K60 je nach Modus stärker an Super35/Crop-Workflows. Die A7 V bietet 4K60 im Vollformat und zusätzlich 4K120 (crop) für Slow-Mo-B-Roll. Wenn du viel filmst, ist die A7 V einfach die entspanntere Kamera.

4) Ist die A7 V eine „A1 light“?

Vom Gefühl her: ein bisschen, ja – zumindest bei Speed/Tracking/„modernes Paket“. Aber sie ist kein Flagship-Ersatz. Sie ist eher die A7, die viele sich als „rundeste“ Hybrid-Kamera gewünscht haben, ohne preislich komplett auszurasten.

5) Wie wichtig ist Pre-Capture wirklich?

Wenn du Kinder, Sport light, Tiere oder Reportage-Momente fotografierst: extrem. Pre-Capture rettet dir genau die Situationen, wo du eigentlich zu spät warst. Wenn du nur Portraits/Landschaft fotografierst, wirst du es kaum nutzen.

6) Ist die A7 IV im Jahr 2026 noch sinnvoll zu kaufen?

Ja – gerade weil sie oft preislich attraktiver ist. Sie ist ein sehr erwachsener Hybrid-Body mit starkem Sensor, sehr gutem AF und solider Video-Performance. Für viele ist sie das bessere „Gesamtbudget-System“, weil du mehr Geld für Objektive übrig hast.

7) Welche ist besser für Hochzeit/Events?

Wenn du Events/Hochzeiten ernsthaft machst, sind beides sehr gute Bodies. Die A7 V bringt Vorteile bei Tracking/Handheld/Speed, was im Chaos hilft. Die A7 IV ist trotzdem eine sehr sichere Wahl – und wenn du das gesparte Budget in zwei passende Objektive steckst, kann das am Ende sogar die stärkere Kombi sein.

8) Welche ist besser für Reise/Street?

Für Reise/Street zählt oft: Setup, Gewicht, Objektiv. Beide sind geeignet, die A7 V ist „komfortabler“ bei dynamischen Situationen. Wenn du aber wirklich kompakt willst, wäre eher ein Blick auf A7C-Modelle sinnvoll (intern verlinkt). Für klassisches Handling sind A7 IV/V beide top.

9) Welche sollte ich nehmen, wenn ich 80% Foto und 20% Video mache?

Dann ist die A7 IV meistens die smartere Wahl – außer du willst unbedingt 4K60 Vollformat oder du filmst genau in den Situationen, wo der Crop dich nervt (Weitwinkel-Vlogs, Events, Gimbal-Workflows). Wenn du „Video wächst bei mir sicher“, dann A7 V.

10) Was bringt mehr: A7 V kaufen oder lieber Objektive upgraden?

Wenn du mit Kit/Standardglas unterwegs bist: Objektive bringen fast immer mehr. Wenn du schon sehr gute Objektive hast und dich nerven Speed/Video/Crop/Tracking-Grenzen: Dann bringt die A7 V den größeren Sprung.

Fazit & Kaufberatung: Welche solltest du kaufen?

Wenn du eine einfache, ehrliche Empfehlung willst:

  • Sony A7 IV ist die Wahl, wenn du ein extrem starkes Hybrid-Gesamtpaket suchst und Preis/Leistung für dein System (inkl. Objektive!) im Vordergrund steht.
  • Sony A7 V ist die Wahl, wenn du Video ernst nimmst, Speed/Pre-Capture wirklich nutzt und ein Tracking willst, das bei echten Momenten noch zuverlässiger sitzt.

Mein persönlicher Shortcut: Wenn du dich beim Lesen mehrfach bei „Video/Crop/Action/Handheld“ ertappt hast → A7 V. Wenn du eher denkst „Ich will einfach eine starke A7 und gutes Glas“ → A7 IV.

 

Ich bin Amrit – leidenschaftlicher Fotograf seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras unterwegs. Auf Alpha-Magic bekommst du praxisnahe Vergleiche und klare Empfehlungen für Kauf- und Setup-Entscheidungen – ohne reines Datenblatt-Gerede.

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