Kurz gesagt: Wenn du ein Ultraweitwinkel für Sony APS-C (E-Mount) suchst, willst du am Ende nicht „das Objektiv mit den besten Daten“, sondern das, das zu deinem Stil passt: Landschaft, Architektur, Reise, Vlogging oder Astro.
Zuletzt aktualisiert: 27.01.2026
Update-Log
- 27.01.2026: Artikel komplett neu strukturiert (TL;DR-Box, Entscheidung nach Profil, neue Vergleichstabelle, bessere Sprungmarken).
- 27.01.2026: Affiliate-Optik entschärft: mehr Praxis-Kriterien, weniger Produktwand, klare Empfehlungen.
- 27.01.2026: Fakten/Specs konsolidiert (Gewicht, Filter, Naheinstellgrenze) und Vergleich klarer formuliert.
- 03.01.2025: Grundversion des Vergleichs veröffentlicht (Sony/Tamron/Sigma als Kandidaten).
TL;DR: Meine Empfehlung in 60 Sekunden
Meine Picks (Sony APS-C Ultraweitwinkel):
- Beste Gesamt-Empfehlung (Foto + Video, modern, sehr scharf): Sigma 10-18mm F2.8
→ Warum ich’s am stärksten finde
Sigma 10-18mm F2.8 DC DN (Sony E) - Beste Wahl für Vlogging/Gimbal/„einfach filmen“: Sony E PZ 10-20mm F4 G (Power Zoom)
→ Perfekt, wenn Video im Fokus ist
Sony E PZ 10-20mm F4 G (SELP1020G) - Beste Wahl für Lowlight/Astro + Preis/Leistung (F2.8 + Range): Tamron 11-20mm F2.8
→ Stark, wenn du Lichtstärke willst
Tamron 11-20mm F2.8 Di III-A RXD (Sony E)
Mini-Regel: Wenn du viel Video machst → Sony. Wenn du das „beste Gesamtpaket“ willst → Sigma. Wenn du F2.8 + 20mm am langen Ende willst → Tamron.
Testbilder: Wenn du sehen willst, wie sich die Objektive in der Praxis schlagen, schau dir meine Testbilder & Beispielaufnahmen an (Schärfe, Ecken, typische Motive).
Sony Ultraweitwinkel Vergleich 2026: Sony 10-20mm G PZ vs Tamron 11-20mm F2.8 vs Sigma 10-18mm F2.8
Brauchst du wirklich ein Ultraweitwinkel?
Ultraweitwinkel ist geil – aber nur, wenn du’s bewusst nutzt. Sonst endet es in: „Alles ist drauf, aber nichts wirkt.“
Ultraweitwinkel lohnt sich besonders für:
- Landschaft & Natur: Vordergrund betonen, Tiefe erzeugen, dramatische Perspektiven.
- Architektur & Innenräume: kleine Räume, enge Gassen, große Gebäude.
- Reise & Street mit Kontext: Mensch + Umgebung in einem Bild.
- Vlogging / Content: Weitwinkel wirkt stabiler, du musst dich weniger „perfekt“ positionieren.
- Astro / Nacht: F2.8 kann hier wirklich den Unterschied machen (je nach Objektiv).
Ultraweitwinkel ist oft NICHT ideal, wenn:
- du hauptsächlich Portraits fotografierst (Gesichter am Rand verzerren schnell),
- du eher „Look & Bokeh“ suchst (dafür sind Normal-/Portrait-Linsen besser),
- du gerne ohne Nachbearbeitung arbeitest (UWW hat fast immer Verzeichnung/Korrektur-Themen).
Wenn du dir noch unsicher bist, welche Linsen generell für Sony APS-C sinnvoll sind: Sony APS-C Objektive: Empfehlungen.
Meine Kriterien: Worauf es bei Ultraweitwinkel wirklich ankommt (Praxis)
Ich bewerte Ultraweitwinkel nicht danach, wer das schönste Datenblatt hat – sondern danach, wie sehr dich das Objektiv in echten Situationen entweder unterstützt oder nervt.
- Schärfe bis in die Ecken: Gerade bei 10–12mm sieht man schwache Ränder sofort (Architektur!).
- Verzeichnung & Korrektur: UWW verzeichnet. Entscheidend ist: Wie sauber wird’s korrigiert – und wie sehr leidet das Bild dabei?
- Focus Breathing (Video): Wenn du filmst: atmet das Bild beim Fokussieren? (Sigma ist hier z.B. sehr stark.)
- Handling / Gewicht: Reise- und Vlog-Setups leben von „leicht & schnell“.
- Naheinstellgrenze: Ultraweitwinkel kann mega Nahaufnahmen mit viel Kontext – wenn es nah genug fokussiert.
- Filtergewinde: 67mm ist super praktisch (ND/Polfilter). Sony hat 62mm – geht auch, ist nur weniger Standard.
- Lichtstärke: F2.8 hilft bei Nacht/Astro/Innenräumen und gibt dir mehr Spielraum bei ISO.
Wichtig: Keines der drei Objektive hat einen optischen Bildstabilisator, du bist also auf IBIS (z.B. A6600/A6700) oder saubere Stabilisierung angewiesen – oder du filmst bewusst ruhig.
Schnellvergleich: Sony 10-20 vs Tamron 11-20 vs Sigma 10-18
Wenn du am Handy bist: in der Tabelle einfach seitlich wischen.
| Modell | Brennweite | Blende | Gewicht | Filter | Naheinstellgrenze | Mein Profil-Tipp |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sony E PZ 10-20mm F4 G (SELP1020G) | 10–20mm | F4 konstant | ca. 178g | 62mm | ca. 0,20m (AF) | Video/Vlogging, Gimbal, Power-Zoom-Komfort |
| Tamron 11-20mm F2.8 Di III-A RXD (Sony E) | 11–20mm | F2.8 konstant | ca. 335g | 67mm | 0,15m (W) / 0,24m (T) | Lowlight/Astro + 20mm am langen Ende, sehr vielseitig |
| Sigma 10-18mm F2.8 DC DN (Sony E) | 10–18mm | F2.8 konstant | ca. 260g | 67mm | 11,6cm (W) / 19,1cm (T) | Bestes Gesamtpaket (Schärfe + F2.8 + kompakt), auch stark für Video |
Meine Kurz-Einordnung: Sony ist das „Video-Komfort-Objektiv“. Tamron ist der „F2.8-Allrounder bis 20mm“. Sigma ist der „moderne Sweet Spot“, wenn du maximale Leistung bei trotzdem kompaktem Setup willst.
Die 3 Objektive im Detail (Praxis + Für wen)
1) Sony E PZ 10–20mm F4 G (SELP1020G)
Wenn du viel Video machst (Vlogging, Gimbal, Reisen), ist das Sony für mich die „am wenigsten nervige“ Wahl. Power Zoom klingt nach Marketing – ist aber im Alltag einfach praktisch: smooth zoomen, ohne am Objektiv rumzureißen.
Für wen: Vlogger, Creator, Reise-Hybrid, Leute die „einfach filmen“ wollen.
Nicht ideal, wenn: du oft nachts/innen fotografierst und wirklich jeden ISO-Stop brauchst.
- Pro: sehr kompakt, super leicht, Video-Handling top
- Pro: 10mm am unteren Ende sind für Innenräume/Architektur Gold
- Contra: F4 = weniger Spielraum bei Lowlight/Astro
Mein Praxis-Tipp: Kombinier es mit einer A6700/A6600 und einem kleinen Mikro – du bekommst ein extrem leichtes Creator-Setup.
2) Tamron 11–20mm F2.8 (B060)
Das Tamron ist für viele der „klassische“ Sweet Spot, weil es F2.8 bietet und am langen Ende bis 20mm geht. Das klingt unspektakulär – aber genau diese 20mm machen es oft alltagstauglicher, als man denkt (Street/Travel/Innenräume).
Für wen: Landschaft, Reise, Innenräume, Astro-Einsteiger, „ein Objektiv für viel“.
Nicht ideal, wenn: du maximal kompakt bleiben willst oder dein Schwerpunkt Power-Zoom/Video-Komfort ist.
- Pro: F2.8 konstant (Lowlight/Astro/Innenräume)
- Pro: 67mm Filtergewinde (ND/Polfilter easy)
- Contra: größer/schwerer als Sony (merkt man auf Dauer am Gimbal)
Mein Praxis-Tipp: Wenn du oft auf Reisen bist und „ein UWW, das auch bei 18–20mm noch Sinn macht“ suchst, ist das Tamron extrem entspannt.
3) Sigma 10–18mm F2.8 DC DN Contemporary
Sigma hat mit dem 10–18mm im APS-C Bereich genau das gebaut, was viele wollten: F2.8, kompakt, moderne Performance – und sehr stark für Foto und Video. Für mich ist das aktuell das „rundeste“ Paket, wenn du nicht explizit Power Zoom brauchst.
Für wen: Allround-UWW, Reise + Landschaft + Creator, wenn du hohe Leistung bei kompaktem Setup willst.
Nicht ideal, wenn: du unbedingt 20mm am langen Ende willst (dann eher Tamron).
- Pro: F2.8 konstant + sehr nah fokussierbar (macht Spaß für kreative Perspektiven)
- Pro: 67mm Filtergewinde, kompakt, sehr gutes Gesamtpaket
- Contra: kürzerer Tele-Ende als Tamron (18 statt 20mm – für manche egal, für manche entscheidend)
Mein Praxis-Tipp: Wenn du UWW auch für „Nah-&-Weit“ Shots nutzt (Vordergrund groß, Hintergrund episch), ist das Sigma ein kleines Kreativ-Biesterchen.
Testbilder: Wenn du sehen willst, wie sich die Objektive in der Praxis schlagen, schau dir meine Testbilder & Beispielaufnahmen an (Schärfe, Ecken, typische Motive).
Welches passt zu dir? (Entscheidung nach Profil)
Wenn du nur eine klare Entscheidung willst, hier ist mein Praxis-Shortcut:
- Du filmst viel (Vlog, Gimbal, Reise-Clips) und willst Komfort: Sony 10–20mm F4 G PZ
- Du willst das modernste Gesamtpaket (Foto+Video) mit F2.8: Sigma 10–18mm F2.8
- Du willst F2.8 + mehr Range bis 20mm (Allround-UWW): Tamron 11–20mm F2.8
Meine typische Empfehlung für die meisten: Sigma, weil es in der Praxis den besten Mix aus Leistung, Größe und Lichtstärke liefert. Wenn Video aber wirklich dein Schwerpunkt ist, gewinnt Sony durch das Handling.
Interne Lesetipps:
Sony APS-C Objektive: Empfehlungen
Sigma 18-50mm F2.8 Test (APS-C)
Sony APS-C Kamera Vergleich (A6100/A6400/A6600/A6700)
FAQ: Häufige Fragen zum Sony APS-C Ultraweitwinkel
Welches ist das beste Ultraweitwinkel für Sony APS-C?
Für die meisten ist das aktuell das Sigma 10–18mm F2.8, weil es F2.8, kompakte Bauweise und ein sehr rundes Gesamtpaket bietet. Wenn Video-Komfort Priorität hat, ist das Sony 10–20mm PZ extrem angenehm.
Ist F2.8 wirklich wichtig bei Ultraweitwinkel?
Bei Tageslicht: nicht zwingend. Aber für Innenräume, Nacht und Astro kann F2.8 dir spürbar helfen (niedrigeres ISO, kürzere Zeiten). Für reines Landschaften bei F8 spielt es weniger eine Rolle.
Warum hat keines der Objektive einen Bildstabilisator?
Bei APS-C setzt Sony stark auf IBIS in den Bodies (z.B. A6600/A6700). Für Video stabilisiert man zusätzlich oft elektronisch oder über Gimbal/Grip. Wenn du ohne IBIS filmst, ist saubere Technik wichtiger.
Sony 10–20mm F4: Reicht F4 für Vlogging?
Meist ja — weil du beim Vlogging oft sowieso eher im Weitwinkel bist und nicht super viel Freistellung brauchst. Entscheidend ist eher Licht (Indoor/Abends). Wenn du viel in dunklen Settings vlogst, ist F2.8 angenehmer.
Welche Brennweite ist „besser“: 10mm oder 11mm?
10mm sind sichtbar weiter (vor allem in Innenräumen). 11mm ist immer noch weit. Wenn du oft Architektur/Interior machst, sind 10mm ein echter Vorteil.
Fazit: Meine klare Empfehlung
Wenn du ein Ultraweitwinkel für Sony APS-C suchst, ist die Entscheidung am Ende simpel:
- Sigma 10–18mm F2.8 ist mein Favorit, wenn du das beste Gesamtpaket willst: modern, kompakt, lichtstark, stark für Foto und Video.
- Sony 10–20mm F4 G PZ ist die beste Wahl, wenn Video/Vlogging im Fokus steht und du Power-Zoom-Komfort feierst.
- Tamron 11–20mm F2.8 ist super, wenn du F2.8 + 20mm als Allround-Range willst (und Gewicht/Größe okay sind).
Weiterlesen (passt perfekt dazu):
- Sony APS-C Objektive: Meine Empfehlungen (beste Linsen nach Use-Case)
- Sony APS-C Kamera Vergleich (A6100/A6400/A6600/A6700 – welche passt zu dir?)
- Sigma 18-50mm F2.8 Test (Allround-Zoom für APS-C)
- Sony Alpha 6400 Test (Praxis-Check + Kaufempfehlung)
Ich bin Amrit – leidenschaftlicher Fotograf seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras unterwegs. Auf Alpha-Magic bekommst du praxisnahe Vergleiche und klare Empfehlungen für Kauf- und Setup-Entscheidungen – ohne reines Datenblatt-Gerede.
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