Sony ZV-1 vs ZV-1 II: Lohnt sich das Update? (Praxisvergleich & Empfehlung 2026)
Einleitung
Du willst wissen, ob sich das Update von der Sony ZV-1 auf die ZV-1 II wirklich lohnt? Dann bist du hier genau richtig: Ich vergleiche beide Kameras so, wie man sie als Creator wirklich nutzt – aus der Hand, auf Reisen, in Innenräumen und mit Blick auf das, was im Alltag zählt.
Der wichtigste Unterschied ist nicht irgendein Menüpunkt, sondern das Objektiv: 24–70mm bei der ZV-1 vs 18–50mm bei der ZV-1 II. Und genau daran entscheidet sich meistens, ob du beim Vloggen denkst: „passt sofort“ – oder „zu eng, nervt“. Los geht’s mit dem Schnellvergleich.
Zuletzt aktualisiert: 27.01.2026
Update-Log (Änderungshistorie)
- 27.01.2026: Artikel komplett neu strukturiert (TL;DR, Schnellvergleich, klare Kaufprofile, FAQ, interne Sprungmarken).
- 27.01.2026: Affiliate-Elemente entschlackt: nur noch wenige, sinnvoll platzierte AAWP-Boxen/Links statt Wiederholungen.
- 03.01.2026: Praxis-Fokus gestärkt: Kaufentscheidung über Objektiv/Use-Case statt Datenblatt.
- 03.01.2026: Zubehör-Sektion ergänzt (Griff, Akku, SD) als echte Creator-Upgrades.
Kurzfazit (TL;DR): Lohnt sich das Update von der ZV-1 auf die ZV-1 II?
Wenn du nur 30 Sekunden hast:
- Beste Wahl fürs klassische “Allround”-Vlogging: Die Sony ZV-1 II – weil das 18–50mm-Weitwinkel beim Filmen aus der Hand einfach deutlich entspannter ist.
- Beste Wahl, wenn du öfter “näher ran” willst: Die Sony ZV-1 – ihr 24–70mm ist für Details, Portraits und „ein bisschen Tele“ klar im Vorteil.
- Upgrade lohnt sich für dich, wenn: du viel aus der Hand vlogst, oft in engen Räumen filmst, Gruppen/selfie-lastig unterwegs bist und dir mehr Weitwinkel wichtiger ist als 70mm am langen Ende.
- Upgrade lohnt sich eher nicht, wenn: du die ZV-1 vor allem als kompakte Allround-Kamera nutzt und den 70mm-Bereich (B-Roll, Details, Portrait) regelmäßig brauchst.
Quick-Links:
Aktuelle Angebote
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- Sony ZV-1 II Sony ZV-1 II
Schnellvergleich: Sony ZV-1 vs ZV-1 II (die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick)
| Punkt | Sony ZV-1 | Sony ZV-1 II |
|---|---|---|
| Objektiv (KB-äquiv.) | 24–70mm | 18–50mm (deutlich mehr Weitwinkel) |
| Blende | f/1.8–2.8 | f/1.8–4.0 (am Tele dunkler) |
| Vlogging aus der Hand | ok, aber oft „zu eng“ | sehr gut (18mm = entspannter Bildwinkel) |
| Detail/B-Roll/Portrait | Vorteil durch 70mm + f/2.8 | weniger „Reach“ (nur 50mm + f/4) |
| Audio/Schuh | kein Multi-Interface-Schuh | Multi-Interface-Schuh (praktisch für Zubehör) |
| Bildqualität | sehr ähnlich (1″ Sensor) | sehr ähnlich (1″ Sensor) |
| Für wen? | Allround, B-Roll, Details, kompakt | Creator/Vlogger, viel Selfie, Reise, enge Räume |
Tipp: Auf dem Handy kannst du die Tabelle nach links/rechts scrollen.
Die wichtigsten Unterschiede im Alltag (ohne Datenblatt-Blabla)
Beide Kameras sind auf den ersten Blick ziemlich ähnlich – kompakt, Creator-freundlich, 1-Zoll-Sensor, Flip-Screen. Der entscheidende Unterschied ist aber so praxisrelevant, dass er über “passt” oder “nervt” entscheidet: das Objektiv.
- Weitwinkel fürs Selfie-Vlogging: Wenn du aus der Hand filmst, in Innenräumen vlogst oder oft zu zweit vor der Kamera bist, ist 18mm bei der ZV-1 II ein echter Gamechanger.
- Mehr “Zoom” für Details: Wenn du gerne Close-Ups, Food, Produkte, Straßenszenen oder Portrait-Anmutung willst, sind 70mm bei der ZV-1 einfach dankbarer.
- Lichtstärke am langen Ende: Die ZV-1 II wird bei 50mm dunkler (f/4). Das ist kein Drama bei Tageslicht – kann aber abends/innen Einfluss auf ISO/Rauschen haben.
- Zubehör-Montage: Die ZV-1 II ist im Handling als Creator-Kamera “moderner”, weil sie den Multi-Interface-Schuh mitbringt.
Wenn du nur eine Sache aus diesem Vergleich mitnimmst, dann diese: ZV-1 II = mehr Weitwinkel/Creator, ZV-1 = mehr Tele/Allround.
Objektiv-Vergleich: 24–70mm (ZV-1) vs 18–50mm (ZV-1 II)
Für mich ist das Objektiv der Hauptgrund, warum man überhaupt über ein Update nachdenkt. Und hier ist die schnelle Wahrheit:
- Sony ZV-1 (24–70mm): fühlt sich wie eine kleine Allround-Kompakte an. Du bekommst Weitwinkel, aber auch genug “Range” für Details, Portraits und B-Roll.
- Sony ZV-1 II (18–50mm): ist klar auf Vlogging getrimmt. 18mm sind aus der Hand deutlich angenehmer – dafür fehlt dir am Ende ein Stück “Tele-Look”.
Praxisbeispiel: Wenn du im Hotelzimmer vlogst oder in engen Straßen filmst, musst du mit der ZV-1 oft weiter weg (geht nicht immer). Mit der ZV-1 II bekommst du den Bildausschnitt, den du als Creator eigentlich erwartest – ohne Verrenkungen.
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Bildqualität & Lowlight: Erwartungsmanagement (1 Zoll bleibt 1 Zoll)
Ganz wichtig: Wenn du auf ein “Wow, viel besseres Bild!” hoffst, musst ich dich kurz bremsen. Beide Kameras bewegen sich vom Grundgefühl her in derselben Liga, weil das Gesamtpaket (Sensorgröße/Look/Komprimierung) ähnlich ist.
- Tagsüber: Beide liefern knackige, sehr gute Ergebnisse – ideal für Reise, Street, Alltag und Vlogs.
- Abends/innen: Der Unterschied kommt weniger vom Sensor, sondern vom Objektiv am langen Ende. Die ZV-1 ist bei 70mm noch f/2.8, die ZV-1 II ist bei 50mm f/4 – das kann ISO/Rauschen beeinflussen.
- Look/Background Blur: Für viel Hintergrundunschärfe sind beide okay – aber du bekommst bei der ZV-1 durch 70mm + f/2.8 oft den “cremigeren” Look.
Wenn Lowlight für dich ein Hauptkriterium ist, ist manchmal ein Schritt Richtung APS-C (z.B. ZV-E10/ZV-E10 II) langfristig die logischere Lösung – dazu gleich mehr bei den Alternativen.
Video & Vlogging: Was zählt in der Praxis?
Beide sind starke Creator-Kompakte – aber sie “fühlen” sich im Alltag unterschiedlich an. Ich würde beim Vlogging auf diese Punkte schauen:
- Bildwinkel beim Selfie-Vlog: Vorteil ZV-1 II (18mm). Das ist der “Creator-Faktor”.
- B-Roll Flexibilität: Vorteil ZV-1 (70mm) – du bekommst schneller Details ohne näher ranzugehen.
- Stabilisierung: Für ruhige Handheld-Clips: nutze Stabilisierung sinnvoll – aber denk dran: stärkere digitale Stabilisierung kann den Bildwinkel weiter croppen. Bei der ZV-1 II startest du mit mehr Weitwinkel-Reserve.
- Workflow: Wenn du viel „einfach draufhalten“ willst, ist die ZV-1 II als Vlog-Tool minimal stressfreier.
Wenn du vor allem YouTube-Vlogs machst (Reise, Alltag, Creator, Talking Head), ist die ZV-1 II meist die entspanntere Wahl. Wenn du eher „Hybrid“ bist (Vlog + Foto + Detailshots), punktet die ZV-1.
Audio & Anschlüsse: Was bringt dir wirklich bessere Tonqualität?
Der Ton entscheidet oft mehr über „Profi-Look“ als das Bild. Wenn du also upgraden willst, frag dich: Willst du nur die Kamera wechseln – oder endlich das Audio ernst nehmen?
- Internes Mikro: Beide okay für schnelle Clips, aber draußen (Wind/Verkehr) wird’s schnell schwierig.
- Externe Mikros: Für mich das beste Upgrade pro Euro – egal ob ZV-1 oder ZV-1 II.
- Zubehör-Montage: Die ZV-1 II ist hier bequemer, weil du Zubehör sauberer montieren kannst (z.B. Mic oben, Griff unten).
Empfehlung (ein Setup, das wirklich was bringt):
- Bluetooth/Griff-Stativ für ruhigeres Filmen: Sony GP-VPT2BT Bluetooth Handgriff
- Ersatzakku (weil Vlogging Akkus frisst): Sony NP-BX1 Akku (Original)
- SD-Karte (verlässlich für 4K): SanDisk Extreme PRO 128GB SDXC V30
Handling & Bedienung: Welche fühlt sich “vloggeriger” an?
Auf dem Papier sind beide ähnlich – in der Hand entscheidet aber das Zusammenspiel aus Bildwinkel, Griff/Setup und wie schnell du zu einem guten Shot kommst.
- ZV-1: fühlt sich wie eine sehr gute, kleine Allround-Kamera an. Perfekt, wenn du auch mal “normal” fotografierst und gerne näher ran zoomst.
- ZV-1 II: fühlt sich wie ein Creator-Tool an. Du hältst sie hoch, drückst Rec, und der Bildausschnitt passt häufiger sofort – gerade für Selfie-Content.
Mein Nerd-Fazit: Wenn du dich beim Vloggen oft ärgerst, dass du “nicht weit genug drauf” bekommst, dann ist die ZV-1 II die entspannte Lösung.
Kaufentscheidung: Für wen lohnt sich das Update wirklich?
Ich mach’s dir easy – hier sind die typischen Käuferprofile:
Profil 1: Du vlogst viel aus der Hand (Reise, Alltag, Indoor)
Empfehlung: ZV-1 II. Der Weitwinkel ist in der Praxis der größte Qualitäts-of-Life-Boost.
Profil 2: Du willst mehr “B-Roll”, Details, Portrait-Look
Empfehlung: ZV-1. 70mm + f/2.8 liefern dir öfter den schöneren Look und mehr Flexibilität.
Profil 3: Du hast schon eine ZV-1 und bist grundsätzlich happy
Empfehlung: Nicht blind upgraden. Investiere zuerst in Audio + Griff + Licht. Das hebt deine Videos meist stärker als ein Body-Wechsel.
Meine kurze Upgrade-Regel: Wenn du beim Filmen regelmäßig denkst „zu eng!“, dann lohnt sich die ZV-1 II. Wenn du eher denkst „nice, ich kann auch Details/Portrait“, bleib bei der ZV-1.
Alternativen: Wenn ZV-1 / ZV-1 II nicht ganz dein Sweet Spot sind
Manchmal ist der beste “Upgrade-Move” nicht ZV-1 → ZV-1 II, sondern ein Schritt in eine andere Richtung:
- Mehr Freistellung/Lowlight (APS-C): Dann schau dir die ZV-E10 / ZV-E10 II an (größerer Sensor, flexibles Objektivsystem).
- Ultra-Budget/Einsteiger: ZV-1F kann spannend sein, wenn du wirklich primär vlogst und “einfach starten” willst.
- Smartphone + gutes Mic: Wenn du eh immer das Handy dabei hast: Oft ist ein gutes Mikro + kleines Licht der realistischste “Creator”-Boost.
Wenn du eine breitere Übersicht willst, schau dir auch meinen Vlog-Kamera-Vergleich an: Sony Vlog Kamera Vergleich.
Zubehör, das deine ZV-1 / ZV-1 II wirklich besser macht (ohne Geld zu verbrennen)
Wenn du deine Videos sichtbar verbessern willst, sind das meine “3 Creator-Basics”:
- Griff/Stativ: ruhigeres Bild + bessere Ergonomie beim Selfie-Vlog
- Ersatzakku: Vlogging frisst Akkus – ein zweiter Akku spart Nerven
- SD-Karte (verlässlich für 4K): lieber stabil als “random billig”
Optional (wenn du viel Ton aufnehmen willst): ein Wireless Mic Setup ist oft der größte Qualitätsboost bei Talking-Head Content.
Sony ECM-W2BT Wireless Mikrofon
FAQ: Häufige Fragen zur Sony ZV-1 und ZV-1 II
Ist die Sony ZV-1 II der direkte Nachfolger der ZV-1?
Ja – aber eher als „Creator-Optimierung“. Der Look wird nicht komplett neu erfunden, der große Schritt ist das weitere 18–50mm-Objektiv und das modernere Creator-Handling.
Sony ZV-1 vs ZV-1 II: Welche ist besser für YouTube-Vlogging?
Wenn du viel aus der Hand vlogst oder in engen Räumen filmst: ZV-1 II. Wenn du mehr B-Roll-Details und “näher ran” willst: ZV-1.
Lohnt sich das Update von der ZV-1 auf die ZV-1 II?
Ja, wenn dich der Bildwinkel der ZV-1 nervt (“zu eng”) und du viel Selfie/Handheld machst. Eher nein, wenn du den 70mm-Bereich der ZV-1 regelmäßig nutzt und mit deinem Setup zufrieden bist.
Welche ist besser für Fotos?
Beide sind gute Foto-Kompakte – die ZV-1 wirkt durch 24–70mm oft “fotografischer” (mehr Flexibilität). Die ZV-1 II ist klarer auf Creator/Vlog ausgerichtet.
Welche SD-Karte ist sinnvoll?
Für 4K und zuverlässiges Recording: eine stabile V30/U3-Karte. Beispiel: SanDisk Extreme PRO 128GB SDXC V30
Fazit: ZV-1 oder ZV-1 II – welche solltest du kaufen?
Mein Kurzfazit: Wenn du vor allem vlogst (Selfie, Reise, Indoor, Talking-Head) ist die Sony ZV-1 II in der Praxis meistens die entspanntere Wahl – einfach weil 18mm aus der Hand so viel Stress rausnimmt.
Wenn du dagegen öfter Details, B-Roll und Portrait-Look filmst oder fotografierst, bleibt die Sony ZV-1 mit 24–70mm und dem längeren Ende für viele der bessere Allrounder. Und ganz ehrlich: Wenn du mit deiner ZV-1 glücklich bist, investier zuerst in Audio + Griff + Licht – das bringt oft mehr als ein Body-Upgrade.
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Ich bin Amrit – leidenschaftlicher Fotograf seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras unterwegs. Auf Alpha-Magic bekommst du praxisnahe Vergleiche und klare Empfehlungen für Kauf- und Setup-Entscheidungen – ohne reines Datenblatt-Gerede.
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Hallo, super Vergleich! Was ist ein Suchermodus? Danke und Grüße
Hallo Wolfgang, danke für dein Feedback. Mit „Suchermodus“ ist der Akkuverbrauch ohne zugeschaltetes Display gemeint. Da die ZV-I und die ZV-II aber keinen Sucher haben steht diese Angabe in „“.
Viel Spaß ggf. mit der neuen Kamera und Grüße von Amrit
Moin, da hat sich meiner Ansicht nach ein Fehler eingeschlichen. Das ältere Modell (ZV-1) hat ein 24 – 70 Objektiv. Das neuere Modell 18 – 25.
Bei Vloggern war wohl der größte Kritikpunkt, dass das Objektiv eine minimale Brennweite von 24 hat. Wenn man sich selber aus der Hand filmt, ist man dann ziemlich präsent.
Deswege hat die neue jetzt 18 – mit dem Nachteil, dass maximal nur noch 50 zur Verfügung stehen.
Viele Grüße
Hallo Henner, danke für deinen Beitrag, stimmt genau so wie du es beschrieben hast. Beim manuellen Import der neuen Tabelle sind die zwei Werte vertauscht worden. Viele Grüße von Amrit