Sony A6300 vs A6400 (2026): Lohnt sich das Upgrade wirklich?
Du hast eine Sony A6300 (oder findest sie gebraucht spannend) und fragst dich: Bringt die A6400 in der Praxis wirklich so viel, dass sich ein Upgrade lohnt? Genau das klären wir hier – ohne Datenblatt-Gewitter, sondern mit einer Entscheidungshilfe, die du beim Fotografieren und Filmen wirklich spürst.
Ich zeige dir die Unterschiede, die 2026 zählen: Autofokus/Tracking, Video, Display & Bedienung, Menü/Workflow und natürlich Preis/Leistung (neu vs gebraucht).
Transparenz: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Für dich bleibt der Preis gleich – du unterstützt damit Alpha-Magic. Danke dir!
Zuletzt aktualisiert: 04.02.2026
Update-Log:
19.12.2023: Erstveröffentlichung (Sony A6300 vs A6400 – Update ja/nein).
23.01.2026: Interne Verlinkungen ergänzt (APS-C Vergleich + Objektiv-Guides) und Formulierungen gestrafft.
04.02.2026: Komplett überarbeitet (TL;DR, Schnellvergleich-Tabelle, Methodik, FAQ, 2026-Empfehlungen, „Für wen / nicht für wen“-Box).
TL;DR: Meine Empfehlung in 60 Sekunden
Wenn du nur eine klare Antwort willst:
- Für fast alle Neueinsteiger (Foto + bisschen Video): A6400 ist 2026 die deutlich rundere Kamera. → Zur Empfehlung
- Als A6300-Besitzer lohnt sich das Upgrade vor allem, wenn du mehr Komfort, modernes Tracking/AF und Creator-Features willst. → Entscheidungshilfe
- Wenn du mit der A6300 happy bist und fast nur Foto machst: Investier lieber ins Objektiv. → Objektivtipps
Direkt springen: Schnellvergleich · Upgrade-Check · Autofokus · Video · Fazit
Meine Kauf-Empfehlung (2026): Sony A6400 – bestes Preis/Leistung-Paket in Sonys APS-C Reihe, wenn du neu einsteigst oder auf ein spürbar moderneres Setup willst.
Gebraucht-Option: Sony A6300 – kann immer noch stark sein, besonders wenn du bereits Objektive hast und primär Foto machst.
So bewerte ich in diesem Vergleich (kurz & praxisnah)
Ich schaue nicht nur aufs Datenblatt, sondern auf das, was du im Alltag wirklich merkst: Trefferquote, Handling, Workflow – und ob dich die Kamera unterstützt oder nervt.
- AF/Tracking: Wie zuverlässig sitzt Fokus und wie entspannt ist das Shooting?
- Video-Praxis: 4K-Workflow, AF im Video, Display-Nutzung, Bedienung.
- Handling: Menü, „Mein Menü“, Touch/Display, wie schnell bist du startklar?
- Setup-Logik: Lohnt sich eher Body-Upgrade oder Objektiv-Upgrade?
- Preis/Leistung 2026: neu vs gebraucht – was ist der smarteste Deal?
Kurz gesagt: Du bekommst am Ende eine klare Empfehlung für deinen Use Case – nicht nur „mehr Specs“.
Für wen ist welche Kamera?
✅ Sony A6400 passt zu dir, wenn …
- du eine APS-C Kamera willst, die sich 2026 einfach modern anfühlt (Display, Bedienung, Workflow).
- du Menschen/Kinder/Tiere fotografierst und dein Setup möglichst zuverlässig „kleben“ soll.
- du auch mal Video/Vlogging machst und das 180°-Display wirklich nutzen willst.
- du neu einsteigst und nicht in ein „älteres Bediengefühl“ investieren möchtest.
✅ Sony A6300 passt zu dir, wenn …
- du sie gebraucht günstig bekommst und vor allem Foto machst.
- du bereits E-Mount APS-C Objektive hast und nur ein solides Upgrade im Budget willst.
- du mit „klassischerem“ Menü/Workflow leben kannst und nicht ständig Settings wechselst.
❌ A6400 ist eher nicht ideal, wenn …
- du sie nur minimal günstiger als eine A6700 bekommst (dann lohnt sich ggf. der Sprung nach oben).
- du unbedingt IBIS (interne Stabilisierung) willst – dann eher A6600/A6700.
❌ A6300 ist eher nicht ideal, wenn …
- du ein wirklich entspanntes Creator-Setup suchst (Display/Workflow/Komfort).
- du „einfach funktionieren“-Tracking willst, ohne viel Setup/Feintuning.
Upgrade-Check: Lohnt sich der Wechsel von A6300 auf A6400?
1) Nervt dich der Workflow (Menü, Bedienung, schnelles Umstellen)?
Wenn ja, ist die A6400 ein unterschätztes Upgrade: Das modernere Menü plus „Mein Menü“ spart im Alltag wirklich Zeit – vor allem wenn du oft zwischen Foto/Video, AF-Modi oder Custom-Settings wechselst.
2) Machst du viel People/Family/Street und willst „mehr Treffer“?
Dann ist die A6400 meistens entspannter. Der Punkt ist nicht „kann die A6300 das nicht“, sondern: Die A6400 macht es dir leichter, konstant gute Ergebnisse zu bekommen.
3) Spielt Selfie/Vlog/Content eine Rolle?
Wenn du dich selbst filmst oder häufiger aus ungewöhnlichen Winkeln arbeitest: Das 180° Display der A6400 ist ein echter Praxisgewinn. Wenn du dagegen fast nur durch den Sucher fotografierst, ist das weniger relevant.
Meine Kurzregel: A6300 behalten lohnt, wenn du happy bist und dein Output stimmt. A6400 lohnt, wenn du mehr Komfort und modernes Handling willst – oder neu einsteigst.
Schnellvergleich: Sony A6300 vs A6400 (was du in der Praxis merkst)
Am Handy kannst du die Tabelle seitlich wischen.
| Kriterium | Sony A6300 | Sony A6400 | Praxis-Fazit |
|---|---|---|---|
| Autofokus/Tracking | Gut, aber „klassischer“ Workflow | Deutlich moderneres Tracking/Eye-AF-Feeling | Wenn du People/Kids/Tiere fotografierst: A6400 ist entspannter. |
| Video | 4K (30p) + Full HD (120p) | 4K (30p) + Full HD (120p) + modernerer AF/Handling | Beide können 4K – aber A6400 fühlt sich „creator-tauglicher“ an. |
| Display | Neigbar (klassisch) | 180° klappbar + Touch (Fokuspunkt) | Vlog/Selfie/Low-Angle: A6400 gewinnt. |
| Menü/Workflow | Sony-klassisch, weniger komfortabel | Neuer/aufgeräumter + „Mein Menü“ | Im Alltag spart dir A6400 Zeit (vor allem wenn du oft Einstellungen änderst). |
| Body/Robustheit | Magnesium-Body, fühlt sich „pro“ an | Ebenfalls solide, etwas moderner im Handling | Beide ok – ich würde hier nicht die Kaufentscheidung festmachen. |
| Preis/Leistung 2026 | Gebraucht oft sehr attraktiv | Teurer, aber „zukunftssicherer“ | Neu/Upgrade: A6400. Gebraucht-Deal: A6300 kann sinnvoll sein. |
Autofokus & Tracking: Warum sich die A6400 oft „sicherer“ anfühlt
Beide Kameras sind schnell – aber die A6400 wirkt im Alltag wie eine Kamera, die dir mehr Arbeit abnimmt. Du bist schneller „im Flow“, weil Tracking und Fokusverhalten weniger Aufmerksamkeit fressen.
- A6300: stark, aber du arbeitest etwas „klassischer“ (Fokusfelder, nachführen, kontrollieren).
- A6400: moderneres Tracking-Feeling – du bekommst häufiger die Bilder, die du im Kopf hattest, ohne extra Stress.
Wenn du das gesamte APS-C Lineup einmal sauber einordnen willst: Sony A6100 vs A6400 vs A6600 vs A6700 Vergleich
Video & Creator: Beide können 4K – aber die A6400 ist alltagstauglicher
Beide liefern 4K – und ja, die A6300 war damals ein kleiner Video-Hammer. 2026 ist aber oft nicht die Frage „geht 4K?“, sondern: Wie entspannt ist der Workflow?
- Display: A6400 ist deutlich hilfreicher, wenn du dich selbst filmst oder flexibel arbeiten willst.
- Menü/Custom: A6400 spart Zeit, wenn du häufig zwischen Video-Einstellungen wechselst.
- Realistisch: Wenn du hauptsächlich filmst, schau dir auch Video-fokussierte Modelle an.
Wenn Video dein Fokus ist: Beste Vlogging Kameras (2026)
Display, Touch & Handling: Das ist der „Komfort“-Vorteil der A6400
Der wahrscheinlich sichtbarste Unterschied ist das Display:
- A6300: klassisch neigbar – gut für Low-Angle, aber nicht für Selfie/Vlog.
- A6400: 180° klappbar + Touch für Fokuspunkt (kein komplett durchgängiges Touch-Menü, aber im Alltag hilfreich).
Das klingt klein – ist aber für viele genau das Upgrade, das sich jeden Tag „besser“ anfühlt.
Bildqualität & Lowlight: Der Unterschied ist kleiner als beim Handling
Beide sind APS-C mit ähnlicher Auflösung – und beide können richtig gute Fotos liefern. Der größte Gewinn der A6400 ist in der Praxis selten „wow, viel schärfer“, sondern eher:
- du bekommst mehr scharfe Treffer (AF/Tracking),
- du bist schneller startklar (Menü/Workflow),
- du hast weniger „Reibung“ im Setup.
Wenn du mit deiner A6300 bereits konstant gute Ergebnisse bekommst, ist ein Objektiv-Upgrade oft der bessere Hebel.
Objektiv-Empfehlungen für A6300/A6400 (2026): Hier passiert der größte „Wow“-Schub
Ich sag’s, wie’s ist: Ein gutes Objektiv verändert deine Bilder oft stärker als der Body-Wechsel. Drei super pragmatische Setups:
1) Das beste Allround-Upgrade (klein & lichtstark)
Sigma 18-50mm f/2.8 ist ein echtes „Mach alles besser“-Objektiv für APS-C: klein, scharf, flexibel – perfekt für Reise und Alltag.
Passend: Sigma 18-50mm Test inkl. Bilder
2) Reisezoom mit Komfort (wenig wechseln)
Wenn du unterwegs möglichst flexibel bleiben willst: Sony 18-135mm OSS ist ein starkes Reisezoom und OSS hilft aus der Hand.
3) Festbrennweite für Lowlight/People
Für Indoor, Abend und schönen Look: Sony 35mm f/1.8 OSS ist ein Klassiker.
Mehr nach Einsatzgebiet sortiert: Sony APS-C Objektive: Empfehlungen 2026
Alternativen 2026: Wenn du sowieso Geld ausgibst
Je nach Budget kann eine Alternative sogar schlauer sein als der direkte Sprung A6300 → A6400:
Sony A6100: Budget-modern
Wenn du möglichst günstig modern starten willst (4K + modernes Handling), ist die A6100 oft der Preis/Leistungs-König.
Passend: A6000 vs A6100 Vergleich
Sony A6700: bestes APS-C Upgrade (wenn Budget da ist)
Wenn du langfristig Ruhe willst, ist die A6700 in 2026 der APS-C Sweet Spot.
ZV-E10 II: wenn Video wirklich im Fokus steht
Wenn du hauptsächlich filmst und ein Creator-Setup willst, ist ZV-E10 II oft die logischere Kamera.
Alle Modelle im Überblick: Kameras (Hub)
FAQ: Häufige Fragen zu Sony A6300 vs A6400
Lohnt sich das Upgrade von A6300 auf A6400?
Meist ja, wenn du mehr Komfort/Workflow willst (Menü, Display, Handling) oder häufiger People/Action fotografierst und die Trefferquote maximieren willst. Wenn du fast nur Foto machst und happy bist, bringt ein Objektiv-Upgrade oft mehr.
Ist die A6300 2026 noch gut genug?
Ja – besonders gebraucht und mit gutem Objektiv. Sie kann 4K und macht starke Fotos. Du musst nur akzeptieren, dass sich Bedienung/Workflow nicht so „modern“ anfühlen wie bei der A6400.
Welche ist besser für Video/Vlogging?
Beide können 4K, aber die A6400 ist alltagstauglicher (Display + Workflow). Wenn Video dein Hauptding ist, schau dir zusätzlich ZV-E10 II oder neuere APS-C Modelle an.
Welche ist besser für Einsteiger?
Wenn Preisunterschied klein ist: A6400, weil sie sich 2026 runder anfühlt. Wenn Budget sehr knapp ist: A6300 gebraucht kann ein super Deal sein.
Welche Objektive machen am meisten Unterschied?
Ein lichtstarkes Standardzoom (z.B. Sigma 18-50mm f/2.8) oder eine Festbrennweite (z.B. 35mm f/1.8). Damit sieht dein Output oft sofort besser aus – egal ob A6300 oder A6400.
Fazit: A6300 oder A6400 – was ist die beste Wahl?
Wenn du 2026 neu einsteigst oder ein Setup willst, das sich einfach „modern“ anfühlt, ist die Sony A6400 die bessere Wahl. Nicht weil die A6300 schlecht wäre – sondern weil die A6400 dir im Alltag mehr Komfort gibt: Display, Menü/Workflow und ein insgesamt entspannteres Handling.
- Neu kaufen / Upgrade mit spürbarem Komfort: A6400.
- Gebraucht-Deal / Foto-lastig / Budget: A6300 kann absolut sinnvoll sein.
- Wenn du lieber besser fotografieren willst statt „nur upgraden“: investier ins Objektiv – das bringt oft den größten Sprung.
Meine Empfehlung: Wenn du das Geld ausgibst, dann so, dass du es im Alltag wirklich merkst – und das ist bei vielen: A6400 + ein gutes Allround-Objektiv.
Ich bin Amrit – leidenschaftlicher Fotograf seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras unterwegs. Auf Alpha-Magic bekommst du praxisnahe Vergleiche und klare Empfehlungen für Kauf- und Setup-Entscheidungen – ohne reines Datenblatt-Gerede.
Bei einigen der Links auf dieser Website handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Wenn du die verlinkten Produkte kaufst, nachdem du auf den Link geklickt hast, erhalte ich unter Umständen eine kleine Provision direkt vom Händler dafür. Du zahlst bei deinem Einkauf nicht mehr als sonst, hilfst mir aber dabei diese Webseite für dich weiter zu betreiben. Ich empfehle grundsätzlich nur Produkte, welche ich selber besitze oder mir auch kaufen würde.
Herzlichen Dank für deine Unterstützung!
