Hier werfe ich einen Blick in meine Fototasche bzw. meinen Fotorucksack – also in die Reisefotografie Ausrüstung, mit der ich wirklich unterwegs bin. Im zweiten Teil zeige ich dir mein Setup für YouTube-Videos und Reisevlogs (kompakt für unterwegs, aber ohne Qualitäts-Frust).
Wenn du keine Lust auf Technik-Portale hast, die dich mit Specs erschlagen: perfekt. Ich erkläre dir lieber, warum ich etwas nutze, wann es Sinn macht – und wann nicht.
Zuletzt aktualisiert: 26.01.2026
Update-Log:
- 26.01.2026 Datumsparameter Artikel und Video angepasst
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01/2026: Umstieg auf Sony Alpha 7C II als Hauptkamera + Standardzoom-Update auf 24–70mm F2.8 GM II
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01/2026: Video/Vlogging-Setup gestrafft + Packliste ergänzt
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01/2026: Struktur überarbeitet (TL;DR, Entscheidungshilfe, FAQ)
Meine Reisefotografie Ausrüstung in 60 Sekunden
Wenn du nur kurz wissen willst, was ich 2026 wirklich nutze:
- Hauptkamera (Reise + Alltag): Sony Alpha 7C II
➤ Vollformat in kompakt, super AF, macht Bock sie mitzunehmen. - Immerdrauf-Objektiv (wenn ich nur eins einpacke): Sony FE 24–70mm F2.8 GM II
➤ lichtstark, brutal scharf, flexibel – und ersetzt bei mir oft mehrere Linsen. - Weitwinkel/Story/Vlog: Sony 20mm F1.8 G
➤ viel Bild, auch bei wenig Licht stark – ideal für Innenräume, Städte, Storytelling. - Street/Alltag leicht: Sony 35mm F1.8
➤ „geht immer“, unauffällig, perfekt für Reise-Story-Momente. - Portrait/People/Details: Sony 85mm F1.8
➤ schöne Freistellung, tolles Portrait-Look-and-feel. - Wildlife/Tele (wenn’s drauf ankommt): Tamron 150–500mm
➤ Reichweite für Tiere, Berge, Details – aber nur wenn ich wirklich damit plane. - Rucksack/Transport: Rollei Ocean Fotoliner (plus PGYTECH Kameratasche für leicht)
➤ flexibel je nach Trip – mal Rucksack, mal schnell über die Schulter.
Was macht eine gute Reisefotografie Ausrüstung wirklich aus?
Ich bin seit über 20 Jahren auf Reisen unterwegs – zu Fuß, im Campervan, solo durch Asien, Städtetrips, Natur, Events. Und ich sage dir ganz ehrlich: Die beste Kamera ist nicht die mit dem besten Datenblatt. Es ist die, die du wirklich mitnimmst.
Für Reise-Fotografie zählt bei mir vor allem:
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Gewicht & Zugriff: Nimmst du sie wirklich mit – oder bleibt sie im Rucksack?
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Flexibilität: Kannst du schnell reagieren (Street, Menschen, Lichtwechsel)?
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Lowlight-Reserven: Innenräume, Abend, Konzerte, Restaurants – Reise ist oft dunkel.
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Storytelling: Kannst du Details + Weite + Menschen abdecken, ohne ständig zu wechseln?
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Robust & unkompliziert: Reisen ist Chaos. Dein Setup muss das abkönnen.
Kurz: Reisefotografie ist für mich die perfekte Kombination aus Reisen + Fotografie + Storytelling. Ein Moment, ein Gefühl, eine kleine Geschichte – und zack, im Bild eingefangen.
Meine Reisefotografie Ausrüstung 2026 – mein aktuelles Setup
Ich komme aus der DSLR-Welt (Nikon D5x00) und bin dann bei Sony gelandet, weil mein Reise-Mantra irgendwann klar war: klein, leicht und sexy. APS-C war lange perfekt für mich – gerade weil ich das Setup immer dabei hatte. Aber irgendwann wollte ich bei wenig Licht und bei „Look“ (Freistellung, Bildwirkung) nochmal mehr Reserve, ohne mir die Reisefreude kaputt zu machen.
Und genau da war für mich der Punkt: Ich will Vollformat – aber bitte kompakt.
Deshalb ist die Sony Alpha 7C II mein Sweet Spot geworden.
Kamera: Sony Alpha 7C II (Hauptkamera)
Für mich die beste Kombi aus: Vollformat-Qualität + Reisekompaktheit. Ich nehme sie deutlich öfter mit als eine „große“ Vollformat-Kombi – und das ist am Ende der wichtigste Punkt.
Must-have dazu:
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Grifferweiterung (Handling, gerade mit größeren Linsen)
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Ersatzakku + schnelle Speicherkarte (langweilig, aber rettet Trips)
Transport: Rucksack + Kameratasche
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Rollei Ocean Fotoliner: wenn ich wirklich Equipment + Extras dabei habe
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PGYTECH Kameratasche: wenn ich minimal und schnell unterwegs sein will (z. B. City, Event)
Standardzoom: Sony FE 24–70mm F2.8 GM II (mein Immerdrauf)
Ich bin vom 20–70mm F4 auf das 24–70mm F2.8 GM II gewechselt, weil ich ein echtes „Eine Linse für alles“-Objektiv wollte, aber mit:
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mehr Freistellung (People, Food, Details)
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mehr Lowlight-Reserve (Abend, Innenräume)
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und dieser Schärfe, die einfach Spaß macht
Wenn ich nur ein Objektiv mitnehme: Das ist es.
Storytelling & Vlog: Sony 20mm F1.8 G
Das ist meine „Geschichten-Linse“: Weite, Innenräume, Städte, Landschaft, und gleichzeitig super bei wenig Licht. Ideal auch, wenn du mal dich selbst filmst oder eine Szene „einatmen“ willst.
Street & Alltag: Sony 35mm F1.8
35mm ist für mich Reise-Realität: nicht zu weit, nicht zu eng. Genau richtig für Momente, Menschen, Details, Kaffee, Straße, Licht.
Portrait & People: Sony 85mm F1.8
Wenn ich Menschen fotografiere oder ein bisschen mehr „Look“ will: 85mm. Sehr angenehm, ohne riesig zu sein.
Wildlife/Tele: Tamron 150–500mm
Das ist kein „immer dabei“-Objektiv. Aber wenn ich weiß, dass Tiere, Berge, Küste oder besondere Details anstehen, dann ist es Gold wert.
Packliste – so packe ich (damit du es 1:1 nachbauen kannst)
Minimal-Setup (leicht & schnell)
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Sony A7C II
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24–70mm F2.8 GM II
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1 Akku extra
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1 SD-Karte extra
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kleines Mikrofasertuch
Storytelling/City-Setup
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alles aus Minimal
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plus 20mm F1.8 oder 35mm F1.8 (je nach Reise)
People/Portrait-Setup
- alles aus Minimal
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plus 85mm F1.8
Wildlife/Tele-Tag
- alles aus Minimal
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plus Tamron 150–500mm
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plus Schultergurt/Tragehilfe (sonst nervt’s)
Update-Log meiner Fototasche: Reisefotografie Ausrüstung
Zuletzt aktualisiert: 19.01.2026
Die Anfänge
Meine ersten ernsthaften Schritte in Richtung „Fotografie mit Anspruch“ hängen für mich ganz eng mit meiner ersten großen USA-Reise zusammen – Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada. Damals war ich noch komplett analog unterwegs: mit einer kleinen Pentax Espio 90M, fest verbautem Zoom und 10 Rollen Fujifilm (36er). Das waren gerade mal 360 Bilder für vier Wochen – heute kaum vorstellbar. Zum Vergleich: Bei meinen Streetfotografie-Streifzügen im Altstadtviertel von Hanoi sind 360 Fotos inzwischen locker an einem einzigen Tag drin.
Mit der Jahrtausendwende kam dann für mich der Sprung ins digitale Zeitalter. Die Canon Powershot S30 hat mich damals sofort gepackt: kleiner LCD-Screen, Speicherkarten, Bilder direkt ansehen und am PC nachbearbeiten – das war einfach zu verlockend. Und ja: Das war eine echte Investition (knapp 900 Euro Kamera und 32MB CompactFlash-Karten zu Preisen, über die man heute nur noch schmunzeln kann).
Ab da ging es richtig los: Die Reisen wurden länger und intensiver – und meine Ausrüstung Schritt für Schritt auch. Irgendwann war klar: Wenn ich mehr aus meinen Bildern herausholen will, muss eine Spiegelreflexkamera (DSLR) her.
Das „Erwachsenwerden“ meiner Fototasche
Ich habe meine ersten semiprofessionellen Gehversuche ganz klassisch mit einer Nikon D5x00-Spiegelreflex gemacht – erst D5100, dann D5200, später D5500. Nicht weil die Kameras schlecht waren (im Gegenteil), sondern weil ich irgendwann gemerkt habe: Ich will auf Reisen vor allem eins – ein Setup, das ich wirklich gerne immer dabei habe.
Dann kamen die Systemkameras. Anfangs habe ich die kleinen Schmuckkästchen noch belächelt und hatte dieses alte Fotografen-Credo im Kopf: „Für gute Fotos brauchst du eine Spiegelreflexkamera“. Tja – bis ich die Sony Alpha 6000 in der Hand hatte. Ab da war’s vorbei. Der DSLR-Spruch war für mich erledigt und mein neues Mantra stand fest: klein, leicht und sexy – das ist mein Reisekamera-Mantra.
Rechtzeitig vor einer längeren Südostasienreise bin ich dann ins Sony-Alpha-System gewechselt. Später kam die Sony Alpha 6400 dazu – und ich war sofort happy damit, vor allem wegen der Videofunktionen: Jackentaschen-Allrounder, genau mein Ding. (Dazu gibt’s auch den Sony A6000 vs A6400 Vergleich und den ausführlichen Sony A6400 Test.)
Irgendwann ergab sich durch eine Aktion in der Schweiz dann ein richtig guter Deal – und ich habe auf die Sony Alpha 6600 upgedatet. Den großen Vergleich mit A6100/A6400/A6600/A6700 findest du hier: Sony A6100 vs. A6400 vs. A6600 vs. A6700 – für wen ist welche Kamera? Trotzdem: Als Reisekamera-Empfehlung bleibt die A6400 bzw. auch die neue A6700 für mich weiterhin ein echter Sweet Spot.
Mit der Zeit ist meine Fototasche dann Schritt für Schritt „erwachsener“ geworden – weniger Kompromisse, mehr Praxisnutzen. Ich habe vor allem bei den Objektiven aufgerüstet: Standard-Zoom, Ultraweitwinkel, Portrait – also genau die Gläser, die auf Reisen und im Alltag den größten Unterschied machen. Und ja: Ich konnte bei einem Universal-Reise-Zoom nicht widerstehen und habe mir zusätzlich das Sigma 18–50mm F2.8 geholt, weil es einfach perfekt zu „leicht und flexibel“ passt.
Und dann kam irgendwann doch noch Vollformat. Die Sony A7 IV hat mich gereizt, aber dauerhaft war sie für mich nicht „die“ Reisekamera: zu groß, zu schwer, zu wenig Jackentaschen-Gefühl. Also habe ich die A7 IV verkauft und bin auf die Sony Alpha 7C II umgestiegen. Die trifft für mich genau den Sweet Spot: Vollformat-Qualität, aber deutlich kompakter – und damit wieder sehr nah an dem, was ich an Sony von Anfang an so gefeiert habe. Seitdem ist die 7C II meine Hauptkamera für Reisen und alles, was „leicht und schnell“ sein soll.
Auch beim Standard-Zoom habe ich nochmal konsequent upgedatet: vom Sony 20–70mm F4 auf das Sony FE 24–70mm F2.8 GM II. Der Grund ist einfach: mehr Freistellung, mehr Reserven bei wenig Licht und diese Schärfe, die ich liebe, wenn ich unterwegs bin. Das 24–70 GM II ist inzwischen mein Standard, wenn ich nur ein Objektiv mitnehmen will.
Und weil sich nicht nur Kamera und Objektive entwickeln, sondern auch der Transport: Für unterwegs nutze ich inzwischen den Rollei Ocean Fotoliner als Fotorucksack und zusätzlich eine PGYTECH Kameratasche – je nach Trip und wie leicht/kompakt ich unterwegs sein will.
Ausblick Reisefotografie Ausrüstung 2026
Und wenn ich mir anschaue, dass die Sony Alpha 7 V jetzt released ist, ahne ich schon, wie es hier in 2026 weitergehen wird …
Video-Vorstellung meiner Fototasche: Kamera, Objektive und Zubehör
Meine Videoausrüstung für YouTube und Reisevlogs (ohne Overkill)
Video ist längst kein Nischenphänomen mehr. Aber du brauchst dafür nicht sofort ein Studio. Ich trenne es ganz simpel in zwei Setups:
A) Daily/Vlog unterwegs (Jackentasche)
Wenn ich ultrakompakt bleiben will, nehme ich eine Pocket-/Gimbal-Kamera mit, weil sie:
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immer dabei ist
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schnell startet
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stabilisiert ohne großes Setup
B) YouTube & Onlinekurse (Qualität ohne Kompromisse)

Wenn es richtig gut aussehen und klingen soll, setze ich auf:
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Sony Alpha 7C II (oder je nach Projekt eine zweite Kamera)
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ein gutes Mikro (z. B. Sony ECM-B1M / oder Ansteckmikro)
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stabiles Stativ
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Bluetooth-Fernbedienung (Solo-Aufnahmen werden damit so viel entspannter)
Wichtigster Tipp: Investiere zuerst in Audio. Schlechter Ton killt Videos schneller als „nicht 4K genug“.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Reisefotografie Ausrüstung brauchst du wirklich als Anfänger?
Nimm eine Kamera, die du gern dabei hast, plus ein Standardzoom. Lieber ein solides Setup als drei komplizierte. - Sony Alpha 7C II oder APS-C – was ist besser für Reisen?
Wenn Gewicht und „immer dabei“ für dich Priorität #1 sind, ist APS-C super. Wenn du mehr Lowlight/Look willst und trotzdem kompakt bleiben möchtest, ist die 7C II ein sehr guter Sweet Spot. - 24–70mm F2.8 oder 20–70mm F4?
F2.8 lohnt sich, wenn du Freistellung und Lowlight willst (People, Abend, Innenräume). F4 ist leichter und kann reichen, wenn du meist tagsüber und „viel Weitwinkel“ fotografierst. - Welche Linse für Storytelling auf Reisen?
Für mich: 20mm (Atmosphäre, Innenräume, Szene) plus 35mm (Momente, Menschen, Alltag). Das ist ein starkes Duo. - Wie verhindere ich, dass die Kamera im Rucksack bleibt?
Mach es dir leicht: kleine Tasche/Top-Zugriff, minimal packen, „eine Linse drauf“ und los. Wenn es kompliziert wird, bleibt es liegen.
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Ich bin Amrit – leidenschaftlicher Fotograf seit über 25 Jahren und seit über 12 Jahren mit Sony Alpha Kameras unterwegs. Auf Alpha-Magic bekommst du praxisnahe Vergleiche und klare Empfehlungen für Kauf- und Setup-Entscheidungen – ohne reines Datenblatt-Gerede.
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Hallo Amrit, ich möchte Dir zu dieser fantastischen Webseite gratulieren. Ich bin Wiedereinsteiger in der Fotografie. Ich habe noch eine Canon EOS 60d, aus vergangenen Tagen. Leider habe ich sie damals nicht mit aller Konsequenz bedient. Jetzt bin ich, u.a. durch YouTube wieder auf den Geschmack gekommen. Ich tendiere zu einer a6700, über die ich mich in sämtlichen Medien und Websites informiere. So bin ich auch auf deine Seite gelangt. Diese Seite hat mir sehr viel weitergeholfen, in puncto Information. Vielen Dank für die große Mühe, bei der Erstellung und Aktualisierung der Seite. Ich denke, sie hat schon vielen weitergeholfen. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, das ich diese Seite besucht habe. Viel Grüße Rolf
Hallo Rolf,
vielen Dank für deine netten Worte und das positive Feedback. In der Zwischenzeit, seit der 60d hat sich der Kameramarkt sehr positiv weiterentwickelt und der wird sicherlich eine große Freude beim Wiedereinstieg haben. Auch mit der Sony A6700 hast du schon eine richtige Rosine im Auge. Freut mich wieder von dir zu hören bzw. lesen.
Viele Grüße von Amrit